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Blog-Tipps,  Blogger-Nähkästchen

Blog Kategorien ganz schnell und einfach finden

Du hast dich entschlossen, einen geisteswissenschaftlichen Blog zu schreiben, hast eine Plattform angelegt und dich eingerichtet. Jetzt möchtest du sofort loslegen. Das verstehe ich sehr gut und trotzdem muss ich jetzt ein „halte ein!“ einwerfen. Denn um einen Blog langfristig zum Erfolg zu machen, brauchst du eines ganz dringend: Blog Kategorien. Wie sie dir helfen können, deinen Blog zu führen und wie du sie entwickelst, darüber möchte ich heute mit dir nachdenken. Und als kleines Extra bekommst du eine Liste mit 50+ Beispielkategorien speziell für geisteswissenschaftliche Blogs.

Was meine ich mit Blog Kategorien

Blog Kategorien sind im Grunde nichts anderes als vordefinierte Artikelarten, auf die du beim Schreiben zurückgreifen kannst. Rezensionen sind eine Art von Posting, Kolumnen eine andere. Außerdem gibt es noch Anleitungen, Listen-Postings und eine Reihe mehr von Artikelarten, die für deinen Blog interessant sein könnten. Kategorien geben deinem Blog eine Struktur und bieten dir und deinem Leser Verlässlichkeit. In den traditionellen Berichterstattungs-Formaten sind Kategorien extrem etabliert. Blogs sind in der Gestaltung etwas freier, aber auch hier haben sich bereits bestimmte Konventionen und Gewohnheiten herausgebildet und das kannst du nutzen, um deine Leser für deinen Blog zu begeistern.

Blog-Kategorien helfen dir, deinem Blog eine Struktur zu geben und sie unterstützen dich beim Schreiben. Warum sie auch deinen Lesern eine große Hilfe sind und wie du sie erstellst erfährst du hier. Mit 50+ Blog-Kategorien zum Download!

Warum Kategorien

Als ich 2012 mit dem Bloggen anfing, habe ich mir nicht den geringsten Plan gemacht. Ich habe einfach drauf los geschrieben, mal sachlich, mal fiktional, mal lang, mal kurz. Es war überhaupt kein Wunder, das dieser Ansatz nicht erfolgreich war und ich schnell umdenken musste. Denn, wenn wir das mal aus Leser-Sicht betrachten, ist das doch wirklich eine Katastrophe. Mal ehrlich, wann abonnierst du dir etwas? Egal, ob Zeitschrift, Zeitung, Podcast oder Blog, die Antwort ist immer gleich. Wenn du das Gefühl hast, dass du hier regelmäßig und verlässlich mit Inhalten versorgt wirst, die dir weiter helfen. Wenn du von vornherein weißt, mit welchen Kategorien du rechnen kannst, macht das die Entscheidung für ein Abo erheblich leichter.

Aber Blog-Kategorien geben nicht nur deinen Lesern Halt, sondern auch dir als Blogger. Denn der Enthusiasmus und die Kreativität, die du zu Beginn des Bloggens kennen lernst, sind äußerst wankelmütige Gesellen. Es wird der Punkt kommen, an dem du nicht weißt, worüber du bloggen sollst. Dann stehen dir deine Kategorien zur Seite und helfen dir weiter. Mit Kategorien kannst du aber auch viel leichter deine Statistiken auswerten. Wenn dich das Gefühl beschleicht, dass dein Blog noch nicht so rund läuft, musst du nicht gleich dein ganzes Konzept umwerfen. Statt dessen schaust du einfach, welche Kategorie deinen Blog runterzieht und welche dein Zugpferd ist. Eine Kategorie auszutauschen ist nämlich wesentlich weniger Arbeit als ein ganz neues Konzept zu entwickeln.

Wie viele Kategorien du brauchst

Hier auf „Lebe lieber literarisch“ habe ich vier Kategorien – Buch-Tipps, Kolumnen, Fallstudien aus den digitalen Geisteswissenschaften und Blog-Tipps – und natürlich halte ich diese Anzahl für optimal. Aber um ganz offen zu sein: Das ist natürlich nur für mich so perfekt. Damit mir beim Schreiben nicht langweilig wird, brauche ich immer viel Abwechslung. Aber die Kategorien auf meinem Blog sind recht unterschiedlich. Der Rhythmus, in dem eine Kategorie erscheint, darf also auch nicht zu langatmig sein. Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, eine Leserin interessiert sich nur für Blog-Tipps. Dann würde sie kaum sechs Wochen warten wollen, bis ein neuer Post kommt. Auf anderen Blogs zum Thema Bloggen bekommt sie viel häufiger neue Artikel. Was meinst du, welchen Blog sie wohl abonniert? Das perfekte Maß an Blog-Kategorien ist also ein Mittelding zwischen deinen Vorlieben beim Schreiben (bei mir viel Abwechslung) und dem, was deine Leser erwarten (für sie relevante Artikel in hoher Frequenz). Ich empfehle aber mindestens 3 und höchstens 5 Kategorien.

Wie du Kategorien wählst

Blog Kategorien zu finden, ist keine Hexerei. Das Einzige, was dabei schief gehen kann, ist die Kategorien so zu wählen, dass dir zu schnell die Inhalte ausgehen. Sie dürfen also nicht zu eng gewählt sein. Falls du deinen Blog mit meinem 9-Schritte-Prinzip aufbaust (9-Schritte-Prinzip, nie gehört? Hier findest du es), hast du bei deiner Themenfindung bereits ein Brainstorming gemacht. Falls nicht, setze dich jetzt hin und schreibe alles auf, worüber du gern schreiben würdest. Nimm dir dann dein Brainstorming vor und gruppiere die einzelnen Punkte in 3-5 Gruppen. Am Schluss suchst du dir für jede Gruppe eine Artikelart, die dazu passt. Zack, hier sind deine Kategorien. Und wenn dir partout nichts einfällt, lass dich einfach von meinen 50+ Beispielkategorien inspirieren, die du am Ende dieses Postings herunterladen kannst.

Wie du deine Kategorien füllst

Vielleicht reicht es dir schon, deine Kategorien vor Augen zu haben, um einfach los schreiben zu können. Vielleicht brauchst du aber auch noch einen weiteren Planungsschritt. Wenn das der Fall ist, empfehle ich dir, Templates für deine Blog- Kategorien zu entwickeln. Wie du das machst, ist leider nicht so schnell erklärt, dass ich es in diesen Absatz quetschen könnte. Aber im nächsten Blog-Tipps-Artikel arbeiten wir gemeinsam am Thema Kategorien- Templates – versprochen!

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